Neben Klassikern wie „Blond“, „Es lebe der Sport“
und der heimlichen Bundeshymne „I am from Austria“
präsentiert er Titel wie „Mei Tscheräischen“, „Ich
bin ein Negerant Madame“ ebenso wie „Rattenfänger“
und gibt mit „Luise“ die erste Kostprobe seines
neuen Albums „September ist meine Zeit“.
Mit den Liedern
“Lass mi amoi no d’Sunn aufgeh’ segn” und “Griechenland“
erinnert Fendrich auch an
seinen leider viel zu früh verstorbenen Freund
Georg Danzer.
Unterstützt
wird Fendrich von seiner hochkarätigen Band, das
sind Robby Musenbichler (Gitarren, Gesang), Dieter
Kolbeck (Keyboards), Willi Langer (Bass) und
Oliver Gattringer (Schlagzeug).
Vier Jahre nach der letzten Studio-CD „hier +
jetzt“ beweist Rainhard Fendrich
mit dem neuen Album, dass er sich immer wieder zu
neuen künstlerischen Höchstleistungen motivieren
kann. Dieser neue Liederzyklus zeigt aber auch,
dass sich die Prioritäten des Künstlers und
Menschen Fendrich verändert haben. „Je älter man
wird, desto kompromissloser wird man“, erklärt er
nachdenklich. „Liedermacher zu sein heißt für
mich, auch immer ein Spiegel seiner Zeit und
seiner eigenen Persönlichkeit zu sein. Einen Song
wie „Macho Macho“ könnte ich heute nicht mehr
schreiben. Erstens weil die Zeit nicht mehr so
unbeschwert ist wie damals in den 80ern. Allein
das Lied „Ich will Spaß, ich geb Gas...“ war
Nihilismus pur, es war alles egal. Und zweitens
kann ich es auch aus meinem Inneren nicht, weil
ich nicht mehr in der Lage bin, mir den Kopf über
solche Dinge zu zerbrechen. Sie sind einfach nicht
wichtig genug. Dennoch gehört dieser Titel fest zu
mir und es ist jedes Mal ein schönes Gefühl, wenn
das Publikum bei den Live-Konzerten nach all den
Jahren immer noch Freude daran hat.“