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Wer
die „Sound Of Islands“ Alben von Willy
Astor kennt, ahnt wohl bereits, welche hohe
musikalische Qualität mit der neuesten Ausgabe von
„Sound Of Islands“ zu erwarten ist. Einmal
mehr ist hier eine exzellente CD, ein richtiges
„Sonnenalbum“ entstanden. Willy Astor, als
valentinesker Querdenker bekannter als für
seine hervorragenden Gitarrenkünste, hat
sich mit neuer Band seiner Inselklänge erneut auf
eine musikalische Entdeckungsreise begeben, die
den Zuhörer von einer Klangwelt zur nächsten
treiben lässt.
Seit 1994
arbeitet Willy Astor an seinem Akustik-Gitarren
Projekt: "Sound of Islands" und bleibt
dabei stets seinem Konzept treu: Er macht genau
das, was ihm gefällt, und was er auf der Bühne
einlösen kann: eine Musik, die uns öffnet und auf
eine innere Reise schickt. Der Zauber dieser
Kompositionen liegt in ihrer zarten Anmut, die
nichts weniger im Sinn hat, als die neueste
musikalische Mode. Aufwändige technische
Bearbeitungsverfahren fehlen ebenso wie
überambitionierte Gitarrenläufe.
Einfühlungsvermögen
und die Liebe zu den Klangmöglichkeiten der
Gitarre sind das verbindende Element dieses
sehr breit gefächerten Albums, das auf einem hohen
kompositorischen Niveau liegt und mit Sicherheit
einen weiteren Höhepunkt von Astors
bemerkenswertem Talent darstellt. Mit Martin
Kälberer (Piano, Percussion), Titus Vollmer
(Guitar) und Kiko Pedrozo (Harfe) erfüllt
sich auch ein persönlicher Traum des Komponisten,
jazzige Einflüsse zu übernehmen und endlich mit
dem Saiteninstrumentarium des Klaviers zu
experimentieren, welches durch Martin Kälberer
meisterlich in Szene gesetzt wird (Home Swing Home).
Manche
Stücke sind wie ein Duft, der Erinnerungen in uns
wachruft (Nelivaru), andere wie ein exotisches
Gericht mit einheimischen Zutaten (Inschallah).
Die Selbstverständlichkeit, mit der Astor und
seine exquisiten Musiker die Kompositionen
fließen und pulsieren lassen, wirkt angenehm „laid
back“, wie ein Nachmittag bei Freunden auf der
Terrasse (We Are The Josef Boys). Mühelos werden
Bossa Nova, Ragtime, Walzer, Flamenco (Adios
Paraiso) und Jazz verwoben, Eindrücke von
Reisen durch die ganze Welt und Begegnungen mit
der Fremde. Auf wundersame Weise klingt diese
Vielfalt so, als hätte dies alles schon immer
zusammengehört und spreche mit einer Stimme.
"Ich möchte mit meiner Musik eine Sprache
finden, die von allen Menschen verstanden werden
kann und sie genauso berührt wie mich bei ihrer
Entstehung", sagt Willy Astor.
Besser kann man es
nicht formulieren, denn das ist ihm mit diesem
wunderbaren Album gelungen.
Lassen Sie sich
davon selbst überzeugen!
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